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Seniorinnen und Senioren

Erfahrung, Wissen und Engagement einbringen

Ältere Menschen bringen sich in die Gesellschaft ein: Parallel steigt die Zahl der hilfebedürftigen Menschen

 

Foto Retnerpaar

Erfahrung, Wissen, Fähigkeiten und Engagement sind Eigenschaften, die gerade ältere Menschen einbringen können, wenn es um das Miteinander der Generationen geht. Senioren sind aktiv und oft mobil, die meisten legen Wert auf selbstständige und individuelle Lebensführung.
Ältere Menschen haben mehr Zeit, sich in die Gesellschaft einzubringen. Die höhere Lebenserwartung bietet ihnen die Möglichkeit, das „Miteinander“ wird aber erfreulicherweise längst auch aktiv und mit Nachdruck eingefordert. Politik und Gesellschaft sind gefordert, Rahmenbedingungen zu formulieren, um die Chancen zu nutzen, die die immer älter werdende Gesellschaft bietet. Gesellschaftliche Gruppen, die Wirtschaft, Vereine und Verbände, auch die Kirchen sind zur Kooperation aufgerufen, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine intensivere Beteiligung älterer Menschen in der Gemeinschaft zu ermöglichen.
Alter bedeutet aber nicht nur Engagement, Erfahrung und Lebenskraft. Ältere Menschen lieben die „eigenen vier Wände“: Mehr als 80 Prozent der Senioren wollen so lange wie möglich - auch im Fall von Hilfe- oder Betreuungsbedürftigkeit - in ihrer Wohnung bleiben.
Die Zahl der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in Deutschland und im Kreis Soest wird mit dem demografischen Wandel, mit der höheren Lebenserwartung, steigen. Alle pflegebedürftigen Menschen haben einen Anspruch auf menschenwürdige und fachgerechte Pflege. Dazu ist qualifiziertes Fachpersonal erforderlich, aber auch die Unterstützung durch pflegende Angehörige. Um den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Pflegebedürftigen gerecht zu werden, muss ein qualifiziertes und differenziertes Angebot an Leistungen zur Hilfe, Betreuung und Pflege zur Verfügung stehen: Im eigenen Zuhause, in betreuten Wohnformen oder in stationären Pflegeeinrichtungen. Auch die Vereinbarkeit von Pflege durch Angehörige einerseits und von Familie und Beruf andererseits wird künftig ein zentrales Thema sein, um das Miteinander der Generationen zu ermöglichen und die Lebensqualität für pflegebedürftige ältere Menschen zu sichern.

 

Links zu dieser Seite:
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