Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
Integration Menschen mit Migrationshintergrund
In Deutschland haben rund 15 Millionen Menschen, also etwa 20 % der Bevölkerung, einen Migrationshintergrund. Aufgrund der demografischen Entwicklung lässt sich vermuten, dass im Jahre 2050 mindestens ein Drittel aller unter 30-jährigen eine Zuwanderungsgeschichte haben werden. Nordrhein - Westfalen gehört zu den Bundesländern mit dem höchsten Migrantenanteil. NRW hat daher als einziges Bundesland ein Ministerium geschaffen, welches die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als ein eigenständiges Politikfeld behandelt.
Das am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Zuwanderungsgesetz unterscheidet zwischen zwei Bevölkerungsgruppen: die der Ausländer und die der Deutschen. Das hat in der Praxis dazu geführt, dass die ausländischen Bürger, die die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten haben, nicht mehr in der Statistik erfasst wurden. Um eine relevante Bevölkerungsstatistik durchführen zu können, wurden dann Indikatoren entwickelt, die das Erfassen der eingebürgerten Personen ermöglichen. Heute spricht man über Menschen mit Migrationshintergrund (oder Zuwanderungsgeschichte) und Deutschen. Laut Definition des Statistischen Bundesamtes handelt es sich "bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund um Personen, die nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugezogen sind, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer/-innen und alle in Deutschland Geborene mit zumindest einem zugezogenen oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil."
Kontaktdaten des Integrationsteams:
Dieter Hesse
Leiter des Integrationsteams
Galina Nedelcheva
Hoher Weg 1-3
59494 Soest
2. Etage, Raum 2.045
Telefon: 02921 30-2445
Telefax: 02921 30-3493
E-Mail: galina.nedelcheva@kreis-soest.de
www.kreis-soest.de
Linda Becker
Hoher Weg 1-3
59494 Soest
2. Etage, Raum 2.088
Telefon: 02921 30-2488
Telefax: 02921 30-3493
E-Mail: linda.becker@kreis-soest.de
www.kreis-soest.de