• 1: Start
  • 2: Termine
  • 3: Informationen aus den Veranstaltungen
  • 4: Über Lokale Bündnisse
    für Familie
  • 5: Angebote für Familien
  • 6: Familienfreundliche
    Unternehmen
  • 7: Aktiv im Ehrenamt
  • 8: Aktiv im Alter
  • 9: Kontakt
 
 
Kontrast:
normal hoch
Schrift:
kleiner normal größer

Kinderschutzkonzept auf dem Weg

Einladung zum Fachtag in der Soester Stadthalle folgten 300 Akteure

Foto Fachtag Bundeskinderschutzgesetz

Im Kreis Soest leben zurzeit 70.000 Kinder, also Menschen im Alter zwischen 0 und 18 Jahren. Arbeitsforen trafen während der Veranstaltung erste Kernaussagen dazu, was bei der Erarbeitung eines gemeinsamen Kinderschutzkonzeptes zum Wohle dieser großen Bevölkerungsgruppe berücksichtigt werden sollte. Mitdiskutierende erklärten sich spontan bereit, in weitergehendenden Arbeitsgruppen daran mitzuwirken.

Die Foren beschäftigten sich mit den Fragestellungen „Wie viel Sicherheit braucht ein Kind?“, „Wie viel Gesundheit braucht ein Kind“ „Wie viel Entwicklungsförderung braucht ein Kind“ oder „Wie viel Geld braucht ein Kind“. Den Einstieg in die Themenbereiche bildeten Impulsreferate von Professor Dr. Kathinka Beckmann, Fachhochschule Koblenz, Dr. med. Michael Thiemeier, Klinikum Stadt Soest, Professor Dr. phil. Rainer Dollase, Professor für Psychologie an der Universität Bielefeld, und Hans Meyer, Jugenddezernent des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, aber auch Vorsitzender des Kinderschutzbundes Kreis Soest.

Professor Dr. Kathinka Beckmann trat bereits zu Veranstaltungsbeginn am Morgen mit einem Vortrag in Erscheinung. Sie zeigte auf, welche Gefahren Kinder ausgesetzt sind und welche Symptome auf Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern schließen lassen. Es gelte, im Umgang mit Kindern „hellhörig und hellsichtig“ zu sein, so die zentrale Aussage ihres Beitrages. Dr. Thomas Meysen, Fachlicher Leiter des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht, erläuterte wesentliche Bausteine des neuen Bundeskinderschutzgesetzes. Er widmete sich besonders dem Ausbau der Frühen Hilfen und der Vernetzung in den Regionen.

Es handelte sich bereits um die dritte Folge der Veranstaltungsreihe „Trotz allem: Großwerden gelingt“, die vom Kreisjugendamt Soest in Zusammenarbeit mit den Lokalen Bündnissen für Familie im Kreis Soest etabliert worden ist. Der erzielte Teilnehmerbetrag kommt als Spende dem Deutschen Kinderhospizverein in Olpe zugute.

 

Referat Herr Dr. Thomas Meysen zum Thema "Das Bundeskinderschutzgesetz als Basis für die gemeinsame Zusammenarbeit"

 

Hier finden Sie die Impulsreferate der einzelnen Foren:  

Forum 1: „Wie viel Sicherheit braucht ein Kind?“ mit Frau Prof. Dr. phil. Kathinka Beckmann.

Forum 2: „Wie viel Gesundheit braucht ein Kind?“ mit Herrn Dr. med. Michael Thiemeier.

Forum 3: „Wie viel Entwicklungsförderung braucht ein Kind?“ mit Herrn Prof. Dr. phil. Rainer Dollase

Forum 4: „Wie viel Geld braucht ein Kind?“ mit Herrn Hans Meyer

 

 

 

drucken
Startseite | Impressum